Nur den Menschen,
die du geliebt hast,
bist du wirklich begegnet
in dieser Welt.

Die anderen haben
deinen Weg nur gekreuzt.




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Was soll ich sagen? Wenn ich so lange schweige, dann heißt es in der Regel immer das gleiche, wenn ich mich dnan plötzlich wieder melde. Ich bin am Boden und so zielich am Ende meiner Kräfte. Theoretisch habe ich jetzt anderthalb, knapp zwei Wochen Urlaub. Praktisch wird es dennoch keine Erholung sein.
Zurzeit fühlt es sich so an, als würde jeder etwas von mir wollen. Als würden die Menschen um mich herum nur nehmen, nehmen, nehmen und mich aussaugen.
Mein Chef tut es schon so lange, dass es beinahe Gewohnheit ist. Aber er bedankt sich dafür und sagt, dass er den Laden ohne mich nicht am Laufen halten könnte. Worte. Wuhuu, vielen Dank. Bringt man heutzutage aber so bei, dass ein "Danke" zwischendurch die größte Wertschätzung ist.
Mein Freund macht es mittlerweile eigentlich ganz gut, aber ich weiß um die Bedürfnisse, die ich gerade einfach nicht erfüllen kann.
Im Schnitt arbeite ich jede Woche 55 Stunden plus Wochenende. In dieser Woche habe ich eigentlich Freiausgleich. Oder Homeoffice. Oder bin anwesender Supervisor. Wie man es nimmt, ich habe auf jeden Fall jeden Tag gearbeitet. Alle fragen mich, wie ich das schaffe. Alle sagen, ich soll mal eine Pause machen. Gleichzeitig kommt dann eine der Kolleginnen an und bittet mich, ihr doch in meinem Urlaub ein sehr komplexes Thema bei einem Kaffee beizubringen. Allein dass sie denkt, sie könnte es gemütlich bei Kaffee und Kuchen lernen, zeigt mir, dass sie es überhaupt nicht begriffen hat. Von der Unverfrorenheit der Frage nach meiner Freizeitopferung - nicht ihrer, meiner - mal abgesehen. Als ich ihr anbot, dass ich in zwei Wochen käme, um über genau dieses Thema dann einen Vortrag für alle zu halten, war sie entrüstet, das sei ihr zu spät.
Eine andere Kollegin möchte eigentlich Management sein und ist immer mega empört, dass sie niemand Management sein lässt. Fragt mich aber bei jeder zweiten Entscheidung um meinen Segen, damit sie nicht die ist, die einen drüber bekommt, wenns falsch ist. So läuft Management. Nicht.
Meine Mutter hat letzte Woche ihre Katze eingeschläfert. Mein Bedauern wurde abgetan, bereits im Vorfeld wann immer wir darüber sprachen. Sie war ja schließlich schon alt. Dann schickte sie mir noch ein Foto der toten Katze im Grab. Darauf reagierte ich nicht mehr. Meine Mutter war sehr enttäuscht. Gestern steckte sie ihre Hand in einen laufenden Rasenmäher. Zum Glück ist nur ein Finger gebrochen. Ich soll nicht zu ihr fahren, heute käme ja der Handwerker. Aber wenn ich nicht fahre, wird sie enttäuscht sein.
Zu guter Letzt, da diesen Monat eine Abbuchung erfolgte, die erst für nächsten Monat kalkuliert war, bin ich so gnadenlos pleite wie tatsächlich seit Jahren nicht mehr. Meine Barschaft beläuft sich auf 150€, auf dem Konto sind noch 50, dann ist das Dispo ausgereizt. 270 kostet mich das Pferd diesen Monat noch, nächste Woche muss mein Auto in die Werkstatt - weswegen ich eigentlich dann erst wieder nach Hause fahren wollte, aber es hilft ja jetzt nichts - die Rechnung für das Medikament meiner Katze von 90€ liegt vor mir, ich muss mindestens einmal tanken, Lebensmittel kaufen Sieht schlecht für mich aus. Es lebe die Kreditkarte. Die versprochene Gehaltserhöhung hat mein Chef anscheinend vergessen. (Liegt vielleicht an der neuen Freundin)
14.7.17 11:40
 


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