Nur den Menschen,
die du geliebt hast,
bist du wirklich begegnet
in dieser Welt.

Die anderen haben
deinen Weg nur gekreuzt.

by Hans Kruppa




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Wann immer ich an die nächsten Monate denke und an die Dinge, die ich bis dahin noch erreichen will, liegt mein Fokus so sehr auf den äußerlichen Dingen, die sich bis dahin ändern sollten. Wie oberflächlich ich geworden bin. Oder schon immer war? Sollte ich mich viel mehr darauf konzentrieren, was ich an meiner inneren Haltung, meiner Einstellung ändern muss, um glücklich zu sein, anstatt auf die Äußerlichkeiten?
Ich habe so viele Vorurteile in meinem Kopf. So viele Vorgaben der Gesellschaft, wie ich zu sein habe oder mein Partner. Ich möchte geliebt werden. Aber die Gesellschaft sagt, nur wer schön ist und erfolgreich, ist es wert geliebt zu werden. Diesem Anspruch genüge ich noch nicht. Der männliche Partner muss älter sein und größer, ehrgeizig und erfolgreich. Auch an diesem Anspruch bin ich in der Vergangenheit immer wieder gescheitert.
Tatsächlich scheint es mich vermehrt zu Männern hinzuziehen, die das genaue Gegenteil dieses in meinem Kopf verwurzelten Anspruchsdenken sind. Liegt es daran, dass es mich größer und stärker macht, wenn ich ihnen überlegen bin? Oder liegt es daran, dass ich sie nur all zu leicht hinter mir lassen kann, wenn das ganze zu ernst wird? Es verhindert, dass ich mich zu sehr auf jemanden einlasse und verletzt werde. Indem ich jemanden verletze, wenn ich fortlaufe.
Im letzten Jahr hatte ich mich einmal rundum aufgeräumt. Äußerlich war ich nahezu an dem Punkt, ab dem ich glücklich mit mir bin. Innerlich hatte ich viele alte Ängst aussortiert. Ich war bereit für einen gleichberechtigten Partner. Er war älter und größer, ehrgeizig und aufstrebend erfolgreich. Er hat in jeder oberflächlichen Hinsicht meinen Ansprüchen genüge getan. Ich war wirklich bereit für diesen Versuch mit ihm. Im Ergebnis hat mich der schöne Schein ziemlich schnell im Stich gelassen. Jeden Fortschritt aus dem letzten Sommer habe ich im Nachhall verloren und beginne mal wieder von vorn.
Mittlerweile ist da viel aufgestaute Wut und Frustration und so viel Enttäuschung in mir. So viel vergeudete Hoffnung immer wieder.
Ich bin ja gewillt den oberflächlichen Anspruch hinter mir zu lassen. Aber ich will auch keine Kompromisse mehr machen, in den Dingen, die mir wirklich wichtig sind. Sobald es emotional schwierig wird oder die Beziehung sich in eine Richtung entwickelt, die mir Unbehagen bereitet, sind die Äußerlichkeiten plötzlich präsent und ich kann mehr oder weniger leichten Herzens gehen.
So oder so, ich muss dringend an meiner Einstellung arbeiten, wenn ich irgendwann ankommen will.
23.6.20 00:03
 


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