Nur den Menschen,
die du geliebt hast,
bist du wirklich begegnet
in dieser Welt.

Die anderen haben
deinen Weg nur gekreuzt.

by Hans Kruppa




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Heute war ein - ich will nicht sagen "guter" - Tag. Heute war ich ganz alleine, mega im Stress, bin zwischen den OPs hin und her gesprungen, weil ständig jemand etwas von mir wollte. Ich habe geschwitzt und gelacht, es war super. Die Kollegen hatten mich nicht informiert, dass ein Instrument defekt war, weswegen ich erst sinnlos wie eine Irre gesucht habe, aber es hat alles super funktioniert. Es war einfach nur großartig befriedigend. Meine Chefs sind Arschlöcher, aber manchmal ist es das einfach wert.

In den letzten Tagen war irgendwie nur Frustessen angesagt. Über Weihnachten hatte ich abgenommen, ich weiß nicht, wie der jetzige Stand ist. Es bedeutet gerade auch nicht so viel. Am Wochenende fang ich wieder mit gesunder Ernährung an. Bestimmt.

Ich hatte überlegt, meinen Urlaub auf drei Wochen zu verlängern. Leider bekomme ich das nicht genehmigt, also muss ich mich wohl mit dem abfinden, was ich habe. Oder ich könnte in zwei Wochen eine Woche nehmen, eine Woche arbeiten und dann meine zwei Wochen Urlaub haben. Vielleicht mach ich das. Dann hab ich Zeit aufzuräumen, zu putzen, zuende zu renovieren, und brauche das nicht in meinem eigentlichen Urlaub zu tun. Ich denke, ich sollte am Wochenende noch einmal darüber nachdenken.

Die Vorhaltungen von Silvester habe ich nicht vergessen. Aber jeder andere, mit dem ich darüber gesprochen habe, sagt, dass mich keine Schuld trifft. Das Tier war alt und hatte ein Leberproblem. Die folgend aufgetretenen Probleme sind ein bekanntes Syndrom in der Gesamtheit. Mich trifft keine Schuld.
Aber den unfairen Vorwurf behalte ich tief in mir drin. Er schmort in der Glut und wartet auf den richtigen Moment, benutzt zu werden.

Als ich das letzte Mal den einen Freund getroffen habe, vergaß er etwas in meinem Auto. Als ich es ihm wiederbringen wollte, habe ich stattdessen Mo getroffen. Seit dem hat dieser Freund mich noch mehrfach deswegen angeschrieben, angerufen. Ich bin nie dran gegangen, habe nicht geantwortet.
Seit einer Woche stehen wir nun doch wieder in schriftlichem Kontakt. Ich kann einfach nicht anders. Ob er die Metaphorik meiner Worte erkennt? Vermutlich nicht. Er ist ein Holzkopf und bewusst mit Blindheit geschlagen. Bislang beobachte ich das ganze irgendwie außen vor, außerhalb meiner selbst. So teilnahmslos, emotionslos. Ich lasse mich überraschen, wohin es führt.
Andersrum, wohin soll es schon führen? Er ist in einer Beziehung, lebt mit ihr zusammen. Und - was noch wichtiger ist - ist schon lange nicht mehr, in wen ich mich damals verliebt habe. Ob ich den neuen Menschen lieben könnte, werde ich wohl nie herausfinden. Wie sagt einer dieser Glückskekse-Sprüche? Was für dir bestimmt ist, wird nicht an dir vorbeiziehen. Und er zieht vorbei. Immer weiter fort.
3.1.14 22:40
 


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